Erste Hilfe

Unfallstelle absichern:

Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen (50–100 m entfernt).

Notruf absetzen (112):

Geben Sie sich, Ort, Unfallart, Zahl und Zustand der Verletzten durch – bleiben Sie in der Leitung für Rückfragen.

Bewusstsein & Atmung prüfen:

Kind oder Erwachsen sprechen, sanft berühren, Kopf überstrecken, Atemgeräusche und Brustkorbbewegung kontrollieren.

Stabile Seitenlage:

Bei Bewusstsein, aber nicht ansprechbar: Stabile Seitenlage herstellen.

Bei Atem- oder Herzstillstand:

Wiederbelebungsmaßnahmen: 30 Herzdruckmassagen gefolgt von 2 Beatmungen.

Blutungen stoppen:

Druckverband anlegen oder direkten Druck auf Wunde ausüben.

Schockbekämpfung:

Beine leicht hochlagern, Person zudecken, beruhigen.

Eigenschutz:

Tragen Sie Handschuhe oder nutzen Sie eine saubere Barriere (z. B. Tuch), um Infektionen zu vermeiden.

Direkter Druck:

Legen Sie sterile Kompressen oder sauberen Stoff auf die Wunde und üben Sie mit der flachen Hand kontinuierlichen Druck aus.

Hochlagern:

Heben Sie die verletzte Extremität über Herzhöhe, um den Blutfluss zu reduzieren.

Druckverband:

Bringen Sie einen festen Verband an. Blutet es weiter durch, erhöhen Sie den Druck, anstatt den Verband zu entfernen.

Notruf (112):

Rufen Sie bei starken oder nicht stoppbaren Blutungen sofort professionelle Hilfe.

Schockprävention:

Decken Sie die Person zu, beruhigen Sie sie und lagern Sie die Beine leicht hoch, wenn Anzeichen von Schock auftreten.

Bewusstsein prüfen:

Sprechen Sie das Kind laut an und berühren Sie es behutsam, um eine Reaktion auszulösen.

Atmung kontrollieren:

Kopf leicht in den Nacken legen (bei Säuglingen neutral halten) und innerhalb von zehn Sekunden Atemgeräusche hören oder Brustkorbbewegung erkennen.

Handeln bei Bewusstsein:

Atmet das Kind, bringen Sie es in die stabile Seitenlage (ab 2 Jahren wie beim Erwachsenen; bei Babys in Bauchlage) und rufen Sie den Rettungsdienst (112).

Handeln bei Atemstillstand:

Beginnen Sie sofort mit fünf Beatmungen (Mund-zu-Mund bzw. Mund-Nase bei Säuglingen), gefolgt von 30 Herzdruckmassagen (bei Säuglingen mit zwei Fingern, bei Kindern mit einer Handballengruppe) im Rhythmus 30:2.

AED einsetzen:

Nutzen Sie einen Automatisierten Externen Defibrillator, sofern verfügbar, und folgen Sie den Sprachansagen.

Notruf:

Rufen Sie den Rettungsdienst so früh wie möglich – Wenn Sie bei alleine sind, nach den ersten fünf Beatmungen oder sofort, wenn Helfer zur Verfügung stehen.

Nur bei akuter Gefahr:

Ziehen Sie eine Person aus dem Fahrzeug nur bei unmittelbaren Risiken wie Feuer, Rauch oder auslaufenden Chemikalien.

Eigenschutz sicherstellen:

Tragen Sie Handschuhe, um Infektionen und Kontakt mit gefährlichen Flüssigkeiten zu vermeiden.

Fahrzeug sichern:

Zündung ausschalten, Warnblinker einschalten, Fahrzeug in Parkposition bringen.

Rautek-Rettungsgriff anwenden:

Umgreifen Sie das Opfer an Schultern und Unterarmen (Affengriff) und ziehen Sie es kontrolliert heraus.

Notruf (112) absetzen:

Informieren Sie Rettungsdienst und Polizei über Ort und Art des Unfalls.

Wirbelsäulenverletzungen beachten:

Bei Verdacht auf Rückenverletzungen keinesfalls ruckartig bewegen, auf professionelle Hilfe warten.

Ruhe bewahren & kontrollieren:

Reagieren Sie schnell, aber bleiben Sie gelassen. Versuchen Sie, die Situation zu überblicken, bevor Sie handeln.

Zündung anlassen:

Schalten Sie die Zündung nicht aus, um das Lenkradschloss und Getriebesperre zu vermeiden.

Lenkung übernehmen:

Greifen Sie behutsam zum Lenkrad und halten Sie das Fahrzeug in der Spur.

Warnsignale setzen:

Aktivieren Sie Warnblinker und hupen Sie, um andere Verkehrsteilnehmer zu alarmieren.

Geschwindigkeit reduzieren:

Heben Sie vorsichtig das Bein des Fahrers vom Gaspedal. Ziehen Sie die Handbremse langsam an – bei elektrischer Bremse bleibt das Fahrzeug steuerbar.

Fahrzeug anhalten:

Führen Sie das Auto auf den Seitenstreifen oder eine sichere Fläche. Im Notfall kann ein kontrolliertes Abbremsen gegen eine Leitplanke oder in eine freie Fläche helfen. Vermeiden Sie steile Böschungen.

Unfallstelle sichern & Hilfe rufen:

Stellen Sie das Fahrzeug ab, sichern Sie die Umgebung, ziehen Sie die Warnweste an, platzieren Sie das Warndreieck und informieren Sie den Rettungsdienst unter 112.

Unfallstelle sichern:

Warnblinker einschalten, Warnweste anlegen und Warndreieck ausreichend platzieren.

Bewusstseins- und Atemkontrolle:

Sprechen oder berühren Sie den Fahrer, klappen Sie das Visier hoch und prüfen Sie Atmung sowie Lebenszeichen.

Helm schonend entfernen:

Kinnriemen öffnen, Wangenpolster (falls möglich) lösen, Helm vorsichtig abziehen, idealerweise zu zweit.

Stabile Seitenlage:

Hat der Fahrer keine eigene Atmung, beginnen Sie mit Wiederlebenungsmaßnahmen und rufen Sie Notruf 112.

Atmung und Kreislauf sichern:

Prüfen Sie kontinuierlich, starten Sie bei Atemstillstand Reanimation (30:2) und nutzen Sie einen AED (Automatisierter Externe Defibrillator), falls verfügbar.