Notruf & Hilfe

Der Notruf der Polizei gilt in der gesamten Bundesrepublik zur Meldung von Unfällen, Straftaten und Gefahren.

Der Notruf gilt europaweit bei Bränden, Unglücksfällen und bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder medizinischen Notfällen.

In der Schweiz gilt die 114,
in Großbritannien die 999

1.  WO ist es passiert?

2.  WAS ist passiert?

3.  WIE VIELE Verletzte?

4.  WELCHE Verletzungen?

5.  WER ruft an?

6.  WARTEN auf Rückfragen!

Schnelle Schadensmeldung/Hilfe rund um die Uhr. Entweder telefonisch oder online. Zur digitalen Schadensmeldung

Allgemeine ärztliche Hilfe außerhalb der üblichen Sprechzeiten.

Apotheken-Notdienst-Suche für Deutschland.

Der ADAC ist Europas größter Verkehrsclub mit Sitz in München und bietet seinen Mitgliedern umfangreiche Dienstleistungen u.a. die europaweite Pannen-und Abschlepphilfe. Den Notruf aus dem Ausland erreichen sie unter +49 89 / 22 22 22.

Der ACE Auto Club Europa ist der zweitgrößte Automobilclub Deutschlands und versteht sich als Mobilitätsbegleiter für die ganze Familie, mit Leistungen wie europaweiter Pannenhilfe und umfassender Beratung.

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ist einer der ältesten deutschen Automobilclubs und bietet seinen Mitgliedern seit 1899 umfangreiche Leistungen rund um Mobilität und Verkehrssicherheit.

Der Zentralruf der Autoversicherer bietet kostenlose und schnelle Auskunft zur Kfz-Haftpflichtversicherung des gegenerischen Fahrzeugs. Aus dem Ausland erreichen Sie ihn unter der Telefonnummer +49 40 300 330 300

Zentraler 24/7-Sperr-Notrufdienst für Girocard, Kreditkarte, Online-Banking, E-Personalausweis und andere E-Medien.

Unbürokratische Hilfe rund um die Uhr bei Verlust der Giro-/Kreditkarte

*Anruf gebührenpflichtig

Die Notrufmeldung

Wenn Sie einen Notruf absetzen, ist es sehr wichtig, dass Sie den Mitarbeitern in der Einsatzzentrale genaue Informationen geben.

WO ist es passiert?

Möglichst genaue Angaben über den Unfallort sparen dem Rettungsdienst wertvolle Zeit.

WAS ist passiert?

Beschreiben Sie die Situation vor Ort, damit die Rettungsleitstelle alle erforderlichen Maßnahmen einleiten kann.

WIE VIELE Verletzte?

Geben Sie die Zahl der Verletzten durch, damit ausreichend Rettungs- & Krankenwagen für den Abtransport zur Verfügung stehen.

WELCHE Verletzungen?

Benennen Sie besonders die lebensbedrohlichen Verletzungen, damit ggf. der Notarzt alarmiert wird.

WER ruft an?

Nennen Sie Ihren Vor- & Nachnamen und geben Sie für Rückfragen Ihre Telefonnummer an.

WARTEN auf Rückfragen!

Das Gespräch wird immer von der Leitstelle beendet. Die Rettungsleitstelle wird Sie bei der Meldung unterstützen und fehlende Informationen nachfragen.

Erste Hilfe

Arme unter den Achseln durchschieben und einen Unterarm fassen (Daumen s. Abb!). Verunglückten auf einen Oberschenkel ziehen und an einen sicheren Ort schleppen.

Bei Bewusstlosen, die noch normal atmen: Den Ihnen zugewandten Arm im rechten Winkel nach oben legen. Anderen Arm vor der Brust kreuzen, Handrücken an die Wange legen.

Auf die Seite rollen

Das abgewandte Bein hochziehen, den Bewusstlosen an diesem Bein greifen und auf die Seite zu sich herrollen.

Endposition Seitenlage

Kopf überstreckt, Mund leicht geöffnet, Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte. Die Hand unter der Wange so ausgerichtet, dass der Kopf überstreckt bleibt und das Gesicht nach unten zeigt.

Bei Frieren, kalter Haut, Blässe, Verwirrtheit: Betroffene beruhigen. Flach hinlegen, Beine hochlagern, zudecken, Atmung prüfen. Nicht bei Luftnot oder Engegefühl in der Brust!

Ansprechen, an den Schultern rütteln. Wenn keine Reaktion erfolgt, laut um Hilfe rufen, Kopf überstrecken, die Atmung überprüfen: Ist ein Luftstrom zu spüren? Hebt und senkt sich der Brustkorb? Falls keine oder keine normale Atmung: siehe nächster Schritt.

Handballen in die Mitte auf den Brustkorb zwischen die Brustwarzen legen, Ballen der anderen Hand darüber. Mit durchgestreckten Armen 100 bis 120 Mal pro Minute fünf bis sechs Zentimeter tief drücken.

Nach jedem Druckstoß den Brustkorb vollständig entlasten. Falls Sie es beherrschen: nach je 30 Druckstößen zwei Beatmungsversuche von Mund zu Mund oder Mund zu Nase geben, bis sich die Brust hebt. Wiederbelebung fortsetzen, bis Lebenszeichen feststellbar sind oder der Rettungsdienst eintrifft.

Defibrillator: Nur nutzen, wenn er sich in unmittelbarer Nähe befindet oder ein Mithelfer ihn holen kann.